Test Tepro Manhattan- Praxistests

#1
Leider hatte ich nach dem Aufbau des Manhattan erst einmal wochenlang keine Zeit, von meinen ersten Erfahrungen zu berichten, was ich nun nachholen möchte.

1) Geburtstagsgrillen

Am Wochenende nach dem Aufbau des Grills hatten wir gleich einige Gäste, da wir drei Geburtstage zu feiern hatten.

Es gab:

Kalsrücken (mit Orangenöl, Olivenöl, China Knoblauch, Thymian und zwei Pfeffersorten)
Sauenfilet im Speckmntel
„Flachgegrilltes“ (von meinem Schwager, Hähnchen, Fackeln und Nürnberger)

Kalbsrücken

P1010314.jpg

P1010315.jpg

P1010317.jpg

P1010319.jpg

P1010333.jpg

P1010341.jpg

P1010342.jpg

Sauenfilet im Bacon-Mantel

P1010325.jpg

P1010327.jpg

P1010335.jpg

P1010336.jpg

Buffet

P1010343.jpg

P1010344.jpg


2) Am Wochenende darauf folgte gefüllte Paprika

P1010351.jpg

P1010353.jpg

P1010355.jpg

3) Und wieder eine Woche später gebrintes Maishähnchen vom Drehspieß

P1010424.jpg

P1010427.jpg

P1010428.jpg

P1010429.jpg

P1010432.jpg

Zwischenfazit:

Allgemein
Bisher bin ich sehr zufrieden mit den Grillergebnissen. Sogar das Branding funktioniert gut, was ich wegen des Edelstahlrostes (den ich genial finde) nicht unbedingt erwartet hatte.
Obwohl der Backburner links zum Teil durch die Abdeckung des Zündmechanismus verdeckt wird, bleibt genug Heizfläche übrig. Wahrscheinlich hätte an Stelle der beiden Keulen noch ein zweites Hähnchen gegrillt werden können. Mal schauen was passiert, wenn ich demnächst etwas größeres (z.B. Rollbraten) am Spieß mache.

Reinigung
Zur Reinigung wird es sich nicht vermeiden lassen, das Hitzeschutzblech (unter der Wanne zu sehen) gelegentlich zu demontieren, da sich doch etwas Fett und Schmutz ansammelt. Daher werde ich wohl nach einer Alternative zur aktuellen Verschraubung des Blechs suchen.
In dem unter dem Blech hängenden Auffangbehälter ist bisher nur wenig Fett angekommen. Was zeigt, dass der größte Anteil in der emaillierten Wanne bleibt und nicht dorthin abläuft.

P1010433.jpg

P1010434.jpg


Obwohl die Reinigung nicht ganz so gut funktioniert, wie ich es mir – wegen der Emaillierung – erhofft hatte, kann man die Wanne ganz gut säubern.
 
#5
Steaks (Rinderfilet + Dry Aged T-Bone)

Vor einer Weile habe ich ein schönes 800 Gramm Dry Aged T-Bone gekauft, welches zusammen mit ein paar Filet Steaks für meine Damen auf den Grill wandern sollte.

P1010440.jpg

ie Steaks wurden nur mit Olivenöl eingepinselt und mit Meersalz gewürzt und kamen zuerst indirekt bei niedriger Temperatur auf den Hillside (das T-Bone natürlich eine Weile vor den Filets)

P1010441.jpg

P1010442.jpg

Danach auf den etwa 15 Minuten vorgeheizten Manhattan

P1010445.jpg

P1010447.jpg

Tellerbilder

P1010448.jpg

P1010451.jpg

P1010452.jpg

Ich war für den ersten Steak Versuch mit Manhattan sehr zufrieden. An ein etwas intensiveres Branding muss ich mich noch herantasten.
 
#9
5) Pulled Pork aus dem Apfelrauch (erster Test der Aromabox)

Als nächstes habe ich – als doppelte Premiere - einen Nacken vom Duke of Berkshire Schwein zu Pulled Pork „verarbeitet“. Doppelte Premiere daher, weil das mein erstes Pulled Pork auf dem Manhattan war und ich bisher noch keinen ganzen Nacken vom Berkshire Schwein gemacht habe.

Rohware, wie man sieht mehr als nur durchzogen :wink2:

P1010461.jpg

Mit Butt Glitter Rub gewürzt / „massiert“

P1010462.jpg

Die Aromabox im Einsatz über dem linken Brenner

P1010479.jpg

P1010481.jpg

Nach ca. 14 Stunden war das PP fertig

P1010482.jpg

Dann wurde erst einmal die verbliebene dicke Fettschicht entfernt (die vielleicht beim nächsten Mal vorher zum Teil entfernen werde)

P1010483.jpg

Pull mittels meiner PP Krallen

P1010486.jpg

Was soll ich sagen, ich liebe saftiges PP mit Krautsalat!

P1010489.jpg

Fazit:
Der Grill ist stabil durchgelaufen und die Aroma Box (mit gewässerten Apfel Wood Chips gefüllt) hat hervorragend funktioniert. Die Chips sind fast restlos „verbrannt“ und es sind nur minimale Aschereste in der Box geblieben.
Das PP war vom Geschmack super und extrem saftig, aber für meine Damen zu fettig und hatte leider auch einige sehnige und zähe Stellen. Vom Fleisch war ich daher etwas enttäuscht, weil ich vorher schon einige Steaks vom Berkshire gegrillt habe, welche qualitativ alle super waren.
 

Anhänge

#11
6) Lachs von der Zedernholz-Planke

Da meine Frau gerne Lachs isst, war es mal wieder an der Zeit eine Zedernholz Planke zu opfern. Außerdem wollte ich sowieso Lachs räuchern und mein Behälter für das Beizen war zu klein. Daher sind dann die Abschnitte auf die Planke gewandert.

Zuerst die Planke wie gewohnt etwas anheizen und dann umdrehen.

P1010465.jpg

Dann den Lachs indirekt auflegen (drei Stücke mit Honig-Senf Sauce und ein Stück mit Knoblauch Sauce mariniert), beide äußeren Brenner an

P1010466.jpg

Nach ca. 10 Minuten

P1010467.jpg

Tellerbild

P1010471.jpg

Wenn auch gegrillter Lachs nicht mein Favorit ist, waren beide Varianten lecker, mit einer dezenten Rauchnote. Für einen schnellen Mittagspausen-Snack allemal gut.
 
Oben Unten